Home
über mich
Gästebuch
Grafikgästebuch
Kontakt
mändy
für Mändy.....
Bibbi
Clyde
Die schöne Bonny
meine Katzen........
Zehn Bitten
Die Wildkatze
Pinnwand
de Saint-Exupéry
Schlaganfall
Link-Liste
Im Gedenken........
Links-Katzen
Link Tiere allgemein
sonstige Links
Aalborg
Impressum
Counter

 

in folgenden möchte ich Werke und Zitate von  Antoine de Saint-Exupéry vorstellen  insbesondere den kleinen Prinzen ein Buch was mich schon seit meiner Kindheit tief beeindruckt hat... 

 

 

Wind, Sand und Sterne
 
Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bücher, weil sie uns Widerstand leistet. Und nur im Kampf findet der Mensch zu sich selber.
 
Wenn man eine Eiche pflanzt, darf man nicht die Hoffnung hegen, nächstens in ihrem Schatten zu ruhen.
 
Ich pfeife auf Todesverachtung. Sie ist nur ein Zeichen geistiger Armut oder jugendlicher Unreife, wenn sie nicht in einer übernommenen Verantwortung wurzelt.
 
Vollkommenheit ensteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann. Die Maschine in ihrer höchsten Vollendung wird unauffällig.
 
Aber vor der höchsten Steigerung des Erlebens werden Worte schal. Die Sprache ist der Steigerungen nicht in eben dem Maße fähig, wie die Gealt der Sturstöße wächst. Alles Bemühen um Ausdruck bleibt leer und schmeckt unangenehm nach Übertreibung.
 
Aber körperliches Geschehen berührt uns nur, wenn man uns seinen geistigen Hintergrund zu deuten vermag.
 
Man kann es kaum begreifen und weiß nicht recht, wieso der Wanderer Mensch die Gärten, die ihm die Natur bereitet hat, mit solcher Unbefangenheit bewohnt.
 
Woher haben die Menschen ihren Blick auf die Ewigkeit, wo sie doch vom Zufall auf eine noch warme Lava geworfen sind und schon vom andringenden Sand und Schnee bedroht werden? Ihre Kultur ist nur eine dünne Vergoldung, die ein Vulkanausbruch zerreißt, ein neues Meer wegwäscht, ein Sandsturm begräbt.

 
Tantchens Glaube war so unerschütterlich wie der einer frommen Seele. Sie tat mir leid in ihrem engen Lebenskreise, der sie blind und taub machte.
 
Es gibt Wunder, von denen man besser schweigt. Man tut sogar besser daran, nicht zuviel an sie zu denken.
 
Nichts, was einem selbst geschieht, ist unerträglich. Ich glaube nur halb an die Wirklichkeit des Leidens.
 
Man kann die Welt nur nach dem verstehen, was man erlebt.
 
Das, worauf es im Leben am meisten ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat.
 
Für den Menschen gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht.
 
Wahrheit besteht nicht in Beweisen, sie besteht im Zurückführen auf die letzte Einfachheit.
 
Was nützt es, Ideologien zu erörtern? Alle lassen sich beweisen, aber alle widersprechen einander. Weltanschauliche Aussprachen können einen am Heil der Menschheit verzweifeln lassen, wo doch alle Menschen ringsum das gleiche ersehnen.
 
Zu unserer Befreiung genügt es, daß man uns dazu verhilft, ein Ziel zu erkennen, das uns mit anderen Menschen verbindet.
 
Liebe besteht nicht darin, in den anderen hineinzustarren, sondern darin, gemeinsam nach vorne zu blicken.


 

 

 

 

 

Saint-Exupéry war Pilot und Schriftsteller. Obwohl er das Schreiben nur als eine Nebentätigkeit im Verhältnis zu seinem Hauptberuf (Pilot) ansah, ist er der meistgelesene französische Autor des 20. Jahrhunderts. In seinen Werken setzt er sich kritisch mit dem Werteverfall in den modernen Konsumgesellschaften auseinander und zeichnet in einer klaren, einfachen und zeitlos schönen Sprache das Bild einer Welt, in der Menschen mit dem Herzen sehen und durch ihre Herzen handeln.

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Dieses wohl berühmteste Zitat aus Der Kleine Prinz ist nicht nur programmatisch für Saint-Exupérys Werk, sondern war es auch für sein Leben, wenn man den Aussagen vieler seiner Freunde und Fliegerkollegen Glauben schenken darf. Schreiben und Fliegen waren für den Autor gleichermaßen Ausdruck des Kampfes gegen eine chronische Erkältung des Herzens, die im Nationalsozialismus zu einem Herzstillstand geführt hatte, dem Millionen von Menschen zum Opfer fielen. Diese größte menschliche Katastrophe aller Zeiten bewegte Saint-Exupéry bei einem Aufenthalt in New York (1940) einen Bericht über einen seiner Aufklärungsflüge zu verfassen, um die Amerikaner von der Notwendigkeit eines Kriegseintritts zu überzeugen.

Der Autor hat in seinem Leben wiederholt dem Tod ins Auge geschaut. So ist es nicht verwunderlich, dass Der Kleine Prinz seine Entstehung einer Grenzerfahrung verdankt, die möglicherweise eine Nahtoderfahrung war. Saint-Exupéry musste 1935 in der Wüste Sahara notlanden. In den fünf Tagen, die bis zu seiner Rettung vergingen, schwebte er nach eigenen Angaben zwischen Leben und Tod und fühlte sich "verlassener als ein Schiffbrüchiger auf einem Floß mitten im Ozean". Ganz allein und den Tod vor Augen hört er plötzlich eine kleine Stimme, die zu ihm spricht: "Bitte ... zeichne mir ein Schaf!" So beginnt die vielleicht herzergreifendste Erzählung, die je geschrieben wurde und deren Autor und Held über den Tod hinaus etwas verbindet: Ihre körperlichen Hüllen wurden nie gefunde
n.

 

 

 Der kleine Prinz

 

 

„Das ist wie mit der Blume.

Wenn Du eine Blume liebst,

die auf einem Stern wohnt,

so ist es süß,

bei Nacht den Himmel zu betrachten.

Alle Sterne sind voll Blumen.“

 

 

Du wirst in der Nacht die Sterne anschauen.

Mein Zuhause ist zu klein,

um dir zeigen zu können, wo es umgeht.

Es ist besser so.

Mein Stern wird für dich einer der Sterne sein.

Dann wirst du alle Sterne gern anschauen...

Alle werden sie deine Freunde sein.

Und dann werde ich dir ein Geschenk machen...“

Er lachte noch.

„Ach! kleines Kerlchen, kleines Kerlchen!

Ich höre dieses Lachen so gern!“

„Gerade das wird mein Geschenk sein...“

 

 

 

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,

wird es dir sein, als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Du allein wirst Sterne haben,

die lachen können.“

Und er lachte wieder.

„Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer),

 

wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Du wirst immer mein Freund sein.

Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen....“

 

"...Es wird dir Schmerz bereiten. Es wird aussehen,
als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein..."
"Du verstehst. Es ist zu weit. Ich kann diesen Leib
da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer."
"Aber er wird daliegen, wie eine alte verlassene Hülle.
Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen..."                         

 

 

 

 

 

 

Weitere Werke:

Top